Tollwut Impfung
Die Wartau Rotpunkt Apotheke in Zürich-Höngg
Die Impfung gegen Tollwut, kompetent und sicher in unserer zertifizierten Apotheke. Bringen Sie bitte, falls vorhanden, Ihren Impfausweis mit.
Die Tollwut-Impfung in der Wartau Apotheke dauert ca. 20 Minuten.
Krankheitsbild und Symptome
Tollwut ist eine durch Säugetiere übertragene Infektion, die durch Biss, Kratzverletzungen oder mit deren Speichel auf den Menschen (z. B. Auge, Nase, Mund) übertragen werden. Häufige Überträger sind Füchse, Fledermäuse und illegal importierte Hunde. In tropischen und subtropischen Ländern sind es vor allem Hunde, die Tollwutviren übertragen. Auch Waschbären und Affen übertragen je nach Region Tollwut. Für Betroffene gibt es keine Behandlungsmöglichkeit. Die Erkrankung verläuft praktisch immer tödlich.
Impfung gegen Tollwut
Empfohlen wird die Impfung für Personen mit erhöhtem Kontaktrisiko und oder Übertragungsrisiko. Das sind Reisende in Länder, in denen Tollwut sehr verbreitet ist. Aber auch Personen im Bereich der Veterinärmedizin, tierärztliche Praxisassistenten, Tierpfleger, Tierhändler und Tierseuchenpolizisten, Personal in Diagnostiklabors und Produktionslabors im Bereich Tollwut.
Schutzgrad der Impfung gegen Tollwut
Die Impfung gegen Tollwut gewährleistet einen praktisch kompletten Schutz (gegen 100%), wenn nach einer Verletzung durch ein Tier mit potentiellem Tollwutrisiko ein korrektes Schema eingehalten wird. Dieses besteht aus der sofortigen Reinigung und Desinfektion der Verletzung sowie der möglichst raschen Gabe von 2 Impfdosen bei zuvor geimpften bzw. 4 Impfdosen und ggf. eines zusätzlichen Antikörper-Serums bei zuvor nicht oder unvollständig geimpften Personen.
Der Impfstoff gegen Tollwut enthält das abgetötete Virus. Seine Wirkung wird durch ein Aluminiumsalz unterstützt.
Impfablauf
Es wird unterschieden in Impfungen vor einem Biss (präexpositionell) und nach einem Biss (postexpositionell). Die Impfung vor einer Reise ist nur empfohlen, wenn ein erhöhtes Risiko für Tollwut besteht. Dies ist der Fall bei längeren Aufenthalten und/oder risikoreichem Verhalten bei Reisen in Tollwut-Gebiete, bei regelmässiger Arbeit mit Tieren.
Impfschema
Damit ein Schutz für eine Reise vorhanden ist, werden 2 Impfungen mit einem Mindestabstand von 28 Tagen benötigt. Es ist auch möglich ab dem 7. Tag die 2. Impfung zu verabreichen, allerdings ruft diese eine weniger robuste Immunantwort hervor.
Der Schutz besteht 2 Wochen nach der 2. Impfung und hält 1 Jahr an.
Hat man in der Vergangenheit bereits 2 Impfungen erhalten, genügt eine einzelne Auffrischimpfung frühestens 1 Jahr nach der 2. Impfung für einen lebenslangen Schutz.
Information zur Zulassung
Die Zulassung der Tollwutimpfstoffe wurde bisher noch nicht vom früheren 3-Dosen-Schema an das aktuelle, weltweit eingesetzte und auch von der WHO empfohlene 2-Dosen-PrEP Schema angepasst.
Nebenwirkungen des Tollwutimpfstoffs
Nach der Impfung können lokale Reaktionen an der Einstichstelle auftreten (Schmerzen, Hautrötung, Entzündungen oder Juckreiz). Auch Kopfschmerzen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Muskelschmerzen oder Schwindel können vorkommen. Überempfindlichkeitsreaktionen wie Nesselfieber, Juckreiz oder allgemeines Unwohlsein können bei wenigen Personen, etwas häufiger nach einer Auffrischungsimpfung, auftreten. Falls es während einer Impfserie nach Verletzung zu einer Überempfindlichkeitsreaktion kommt, sollte die Verwendung eines alternativen Impfstoffs in Betracht gezogen werden, um die Impfung zu vervollständigen.
In welchen Ländern kommt Tollwut vor?
Tollwut kommt bei Tieren in vielen Ländern weltweit vor. Zu den meisten Infektionen kommt es in Entwicklungsländern in Asien und Afrika, aber auch in Mittelamerika oder Südamerika. Hunde sind für mehr als 95 % der Tollwutfälle beim Menschen verantwortlich. Besonders oft sind Welpen unter sechs Monaten betroffen. Durch Fledermäuse übertragene Tollwut ist weltweit verbreitet, weshalb bei Fledermauskontakt immer ein Arzt aufgesucht werden sollte. Wie bereits erwähnt können auch Affen die Tollwut übertragen - die Fallberichte sind dabei vergleichsweise selten.
Die Schweiz ist amtlich anerkannt frei von Tollwut, sowohl bei Haustieren wie auch bei Wildtieren. In der Schweiz können trotzdem Einzelfälle bei Fledermäusen vorkommen. Sehr selten erkranken Vögel an Tollwut.
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Kosten Tollwut Impfung
- 140.80 CHF (Inklusive Impfstoff)
Ihr Zeitaufwand
- ca. 20 Minuten
Fragen und Antworten
Oft gestellte Fragen.
Wildtiere verlieren zu Beginn der Erkrankung die Scheu. Wildtiere haben normalerweise eine natürliche Scheu vor dem Menschen.
Bewegungsstörungen, Aggressivität und vermehrter Speichelfluss sind Anzeichen einer Tollwuterkrankung.
Besonders Bisse, die unvermittelt erfolgen und nicht durch menschliches Verhalten «provoziert» wurden, können auf eine Tollwuterkrankung hinweisen.
Das Virus wird durch den Speichel von infizierten Säugetieren übertragen. Anstecken können Sie sich folgenden Kontakt:
- Über einen Biss.
- Über das Lecken von verletzter oder entzündeter Haut.
- Über den Kontakt von Schleimhäuten oder offenen Wunden mit Speichel.
- Über Kontakt der Impfflüssigkeit eines beschädigten Impfköders mit nicht-intakter Haut. Hinweis: Durch das Lecken von intakter Haut oder durch blosses Streicheln eines Tieres kann man sich nicht mit Tollwut anstecken.
Reinigen Sie die Wunde sofort gründlich mit Wasser und Seife für 10 - 15 Minuten! Anschliessend desinfizieren Sie die Wunde zum Beispiel mit Betadine®, Merfen®, mit 70%-Alkohol oder einer Jodlösung. Damit reduzieren Sie das Ansteckungsrisiko. Lassen Sie sich unverzüglich, dass heisst, während der Reise! notfallmässig gegen Tollwut impfen (postexpositionelle Prophylaxe) bei einem Arzt oder im nächstgelegenen Krankenhaus
Wenn Sie gegen Tollwut geimpft sind: Nach dem Kontakt mit einem tollwutverdächtigen Tier brauchen Sie meist zwei Auffrischungsimpfungen im Abstand von zwei Tagen, um das Risiko einer Ansteckung gering zu halten. Hierzu haben Sie ca. 72 Stunden Zeit.
Wenn Sie nicht gegen Tollwut geimpft sind: Suchen Sie möglichst bald einen Arzt auf. Dieser wird Sie nach einem Intensiv-Schema im Abstand von einigen Tagen fünf- bis sechsmal impfen (postexpositionelle Impfbehandlung). Zusätzlich ist eine in den meisten Fällen passive Immunisierung mit Humanem Tollwut-Hyperimmunglobulin (HRIG) angezeigt.
Beachten Sie: Immunglobuline (und manchmal auch aktive Impfstoffe) stehen in ressourcenarmen Gegenden häufig nicht zur Verfügung, was zu Stress und Unsicherheit führen kann. Ausserdem wird eine Auffrischungsimpfung gegen Tetanus (Starrkrampf) empfohlen.
Bei der Behandlung von Tollwut kommt es zwar nicht auf Minuten oder Stunden an, Sie sollten aber mit dem Arztbesuch keinesfalls warten, bis Sie irgendwelche Symptome entwickeln. Denn hat das Virus einmal das zentrale Nervensystem erreicht, ist es für eine Behandlung zu spät. Deshalb muss die erste Tollwutimpfung bei ungeimpften Personen innerhalb von 12-24 Stunden erfolgen.
Impfservice der Wartau Apotheke
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Informationen zur Impfung in unserer Apotheke
Die Wartau Apotheke ist eine offizielle Impfapotheke

Die Wartau Apotheke wurde von den kantonalen Gesundheitsbehörden überprüft und erfüllt sämtliche Anforderungen, damit eine sichere und einfache Impfung durchgeführt werden kann.
Unsere Mitarbeitenden wurden für die Impfung ausgebildet und beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen.
Die Wartau Apotheke hat jahrelange Impferfahrung mit Impfungen gegen Influenza, FSME, Hepatitis Erstimpfung und Folgeimpfungen A/B.
Für die Impfung besteht ein klarer, vorgegebener Ablauf und sämtliche Schritte werden dokumentiert. Administrative Abläufe für Impfungen sind etabliert
und validiert.
Zum Beispiel wird bei der Wartau Apotheke die Einhaltung der Kühlkette dank rigoroser Temperaturkontrolle gewährleistet.
In der Wartau Apotheke haben Sie die Möglichkeit die Impfung in den Randzeiten geben zu lassen oder an speziellen Impftagen und wir sind mindestens sechs Tage pro Woche erreichbar.