Herpes zoster Impfung (Gürtelrose Impfung)
Die Wartau Rotpunkt Apotheke in Zürich-Höngg
Die Impfung gegen Herpes zoster (Gürtelrose), kompetent und sicher in unserer zertifizierten Apotheke. Bringen Sie bitte, falls vorhanden, Ihren Impfausweis mit. Die Gürtelroseimpfung (Herpes zoster) in der Apotheke darf an immunkompetete Personen ab 65 Jahren durchgeführt werden.
Die Herpes-Zoster-Impfung in der Wartau Apotheke dauert ca. 20 Minuten.
Die Herpes zoster Impfung schützt gegen die Gürtelrose, welche vorwiegend bei Personen über 65 Jahre auftritt.
Krankheitsbild und Symptome
Gürtelrose tritt hauptsächlich im Erwachsenenalter auf und ist die Folge einer Reaktivierung des Windpocken-Virus. Obwohl eine Windpocken-Erkrankung im Kindesalter im Allgemeinen gut ausheilt und man danach immun gegen Windpocken ist, bleibt das Virus im Körper und kann später erneut aktiviert werden. Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) entwickelt rund jede dritte Person, die während der Kindheit Windpocken hatte, im späteren Leben eine Gürtelrose. Das Risiko ist am grössten für Betagte und Personen mit einer Immunschwäche. Die Gürtelrose äussert sich durch einen Hautausschlag mit Bläschen auf einer Körperseite. Dieser kann starke und anhaltende Schmerzen verursachen. Bei 10 bis 20 Prozent der Fälle ist gemäss dem BAG das Auge betroffen..
Impfablauf
Die Impfung besteht aus zwei Impfungen. Die Impfungen werden im Abstand von mindestens zwei Monaten verabreicht. Wir verabreichen den Impfstoff Shingrix®. Für Personen, die zuvor Zostavax® erhalten haben, wird ein Mindestabstand von 2 Monaten zwischen Zostavax® und der ersten Dosis Shingrix® empfohlen. Die zweite Dosis Shingrix® soll mindestens 2 Monate später verabreicht werden.
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Kosten Herpes zoster Impfung
- 191.20 CHF (Inklusive Impfstoff)
Ihr Zeitaufwand
- ca. 20 Minuten
Fragen und Antworten
Oft gestellte Fragen.
Windpocken (= Varizellen) verlaufen bei gesunden Kindern meist harmlos, können aber im späteren Leben zu einer Gürtelrose (= Herpes zoster) führen. Herpes zoster ist eine wiederkehrende Infektionskrankheit, die sich zunächst durch Tröpfcheninfektion ausbreitet. Die meisten kennen sie als die gefürchteten roten Punkte auf den Gesichtern der Spielkameraden aus dem Kindergarten, auch "Wilde Blattern" oder "Spitze Blattern" genannt. Was als hochansteckende Windpocken beginnt, versteckt sich ein Leben lang in den Nervenknoten der Wirbelsäule. Dort ruht das Virus und kommt erst später, meist bei intensiver Sonneneinstrahlung, in einer stressigen Lebensphase oder altersbedingt wieder zum Vorschein. In den Sommermonaten tritt die Gürtelrose daher gehäuft auf.
Ab dem 50. Lebensjahr geht ein erneuter Ausbruch vermehrt mit einer Schwächung des Immunsystems einher, zum Beispiel durch eine langjährige Vorerkrankung.
- Das wieder erwachte Virus zeigt sich dann in Form einer Gürtelrose, einem rosenähnlichen, schmerzhaften Bläschenkranz um die Bereiche der zentral verlaufenden Nervenbahnen.
- Optisch zeigt sich der Ausbruch meist im Gesicht und seitlich um den unteren Rücken herum an der Hautoberfläche.
- Weitere Symptome sind leichtes Fieber, Abgeschlagenheit und starker Juckreiz.
Ohne Impfung erkranken vor allem Menschen ab 65 Jahren an Gürtelrose (bis zu 20'000 Konsultationen pro Jahr in der Schweiz). Die herpesbedingten Schmerzen können dann mehrere Monate bis Jahre anhalten (Post-Zoster-Neuralgie). Wird eine Gürtelrose im Augenbereich nicht behandelt, kann sie zur Erblindung führen.
Sind Sie krank und fühlen sich unwohl? Dann verschieben Sie den Impftermin. Fieber bedeutet, dass ihr Körper angegriffen ist. Werden Sie zuerst gesund.
Personen dürfen von Apothekerinnen und Apotheker nicht geimpft werden bei Vorliegen einer: Kontraindikation, Schwangerschaft, Immunschwäche, Autoimmunkrankheit.
Der derzeit empfohlene Impfstoff besteht aus einer Untereinheit des Virus und einem Hilfsstoff, der zur Verstärkung der Wirkung dient. Es handelt sich dabei nicht um einen Lebendimpfstoff. Der Impfstoff ist gut verträglich. Es besteht kein Risiko, dass die Erkrankung aufgrund der Impfung ausbricht.
Nach der Impfung können jedoch Nebenwirkungen auftreten. Diese unerwünschten Wirkungen sind vergleichbar mit denen anderer Impfungen oder leicht stärker: Rötung, Schmerzen, Verhärtung und Schwellung an der Einstichstelle sowie grippeähnliche Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Fieber, Übelkeit und Gliederschmerzen. Diese Reaktionen sind leicht bis mittelschwer und klingen nach 1 bis 3 Tagen ab.
Schwere allergische Reaktionen kommen sehr selten vor. Bei einer schweren Allergie auf einen Bestandteil des Impfstoffs darf die Impfung nicht verabreicht werden.
Impfservice der Wartau Apotheke
Weitere Impfungen im Angebot
Informationen zur Impfung in unserer Apotheke
Die Wartau Apotheke ist eine offizielle Impfapotheke

Die Wartau Apotheke wurde von den kantonalen Gesundheitsbehörden überprüft und erfüllt sämtliche Anforderungen, damit eine sichere und einfache Impfung durchgeführt werden kann.
Unsere Mitarbeitenden wurden für die Impfung ausgebildet und beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen.
Die Wartau Apotheke hat jahrelange Impferfahrung mit Impfungen gegen Influenza, FSME, Hepatitis Erstimpfung und Folgeimpfungen A/B.
Für die Impfung besteht ein klarer, vorgegebener Ablauf und sämtliche Schritte werden dokumentiert. Administrative Abläufe für Impfungen sind etabliert
und validiert.
Zum Beispiel wird bei der Wartau Apotheke die Einhaltung der Kühlkette dank rigoroser Temperaturkontrolle gewährleistet.
In der Wartau Apotheke haben Sie die Möglichkeit die Impfung in den Randzeiten geben zu lassen oder an speziellen Impftagen und wir sind mindestens sechs Tage pro Woche erreichbar.